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Planer, Bauunternehmen und Verarbeiter erhalten damit bauaufsichtlich geregelte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen – mit klaren Vorgaben für Nachweisführung, Ausschreibung und Ausführung.
JACKODUR® EVO punktet besonders dort, wo Anforderungen an Feuchtebeanspruchung und Wärmeschutz hoch sind: Im Umkehrdach mit Begrünung und JACKODUR® Dachvlies WA sowie im Perimeterbereich bei drückendem Wasser und aufstauendem Sickerwasser. In beiden Fällen liegt der bestätigte Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit bei 0,038 W/(m·K). Planer profitieren von diesem hervorragenden Wert, wenn es darum geht, hohe energetischen Anforderungen bei gleichzeitig schlanken Aufbauten umzusetzen.
Damit schafft JACKODUR® EVO planerischen Spielraum, wenn beispielsweise Dachbegrünung, Retention, hohe energetische Vorgaben und sichere Nachweise zusammengebracht werden müssen – ein wichtiger Akzent für die Objektarbeit.
Im Detail gilt die allgemeine Bauartgenehmigung Z-23.31-2179 für das Wärmedämmsystem Umkehrdach mit JACKODUR® EVO 300 Standard in Nenndicken von 50 bis 400 mm in Kombination mit der wasserableitenden, diffusionsoffenen Trennlage JACKODUR® Dachvlies WA.
Für den Wärmeschutz sind im Umkehrdach mit Kiesschicht und JACKODUR® Dachvlies WA 0,033 W/(m·K) und bei Begrünung mit Dachvlies 0,038 W/(m·K) anzusetzen. Besonders relevant für die Planung: Mit der wasserableitenden Trennlage ist kein zusätzlicher U-Zuschlag anzusetzen. Das verbessert den energetischen Nachweis in beiden Anwendungsfällen.
Auch Retentionsdachsysteme mit niedrigem Spitzenabflussbeiwert oberhalb der Trennlage sind ausdrücklich mitgedacht.
Die allgemeine Bauartgenehmigung Z-23.33-2180 genehmigt das Perimeterdämmsystem mit JACKODUR® EVO 300 Standard in Nenndicken von 50 bis 400 mm für erdberührte Wände und unter Bodenplatten (statisch nicht tragend).
Besonders hervorzuheben: Im Bereich mit drückendem Wasser und aufstauendem Sickerwasser (Wassereinwirkungsklasse W2-E) gilt der Bemessungswert von 0,038 W/(m·K). Vor allem bei großen Dämmdicken ab 220 mm schafft dies einen klaren Wettbewerbsvorteil in der Objektplanung.
Für die Anwendung bei Bodenfeuchte und nichtstauendem Sickerwasser (Wassereinwirkungsklasse W1-E) liegt der Bemessungswert bei 0,033 W/(m·K).
Damit deckt JACKODUR® EVO im Perimeter sowohl den Standardfall als auch deutlich anspruchsvollere Feuchtebeanspruchungen mit hervorragendem Bemessungswert bauaufsichtlich geregelt ab.
Beide Bauartgenehmigungen sehen eine einlagige Verlegung der XPS-Dämmplatten vor, auch bei großen Dämmdicken bis 400 mm. Das unterstützt effiziente Baustellenabläufe, vereinfacht die Verarbeitung und minimiert Fehlerquellen.
Für Planer und Ausführende ist das ein praktischer Vorteil: weniger Komplexität im Aufbau und eine Ausführung, die auch bei großen Dämmdicken übersichtlich, effizient und bauphysikalisch sicher bleibt.
„Mit JACKODUR® EVO erweitern wir unser Portfolio deutlich - insbesondere in Kombination mit den neuen Bauartgenehmigungen“, betont Tino Dannenberg, Produktmanager bei JACKON Insulation by BEWI. „Vor allem der Bemessungswert von 0,038 W/(m·K) im begrünten Umkehrdach und im Perimeterbereich mit drückendem Wasser, insbesondere ab 220 mm Dicke, ermöglicht unseren Partnern zusätzliche Planungsspielräume bei anspruchsvollen Bauvorhaben mit leistungsstarker XPS‑Wärmedämmung.“
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